Acrylglasfoto erstellen – die Top Acrylglas-Tipps im Überblick

Sie möchten einmal etwas Neues ausprobieren? Dann testen Sie doch einmal, Ihr Foto auf Acrylglas drucken zu lassen. Das Acrylglas-Druckverfahren erfreut sich einer immer größeren Fangemeinde. Beliebt ist der Acrylglasdruck insbesondere aufgrund der Strahlkraft und der plastischen Erscheinung der Fotomotive: Farben wirken brillanter, Motive wirken schärfer und es entfaltet sich eine gewisse Tiefenwirkung.

Die Vorteile im Vergleich zum herkömmlichen Posterdruck auf Fotopapier liegen auf der Hand: Acrylglas erweist sich als langlebig und stabil. Umzüge und ähnliche Strapazen überstehen Fotos, die auf Fotopapier gedruckt werden und mit einer Acrylglasplatte abgedeckt werden, ohne große Probleme – der Grund: Das Material ist dick genug (bis vier Millimeter), so dass keine Knicke entstehen. Das Material ist außerdem unempfindlich gegenüber Umwelteinflüssen, wie beispielsweise Sonneneinstrahlung (Ozon, UV-Strahlung): Die Druckfarben bleiben eine lange Zeit in ihrer ursprünglichen Leuchtkraft und Natürlichkeit erhalten.

Acrylglas ist übrigens auch bekannt unter dem Markennamen „Plexiglas®“: Künstler drucken schon seit langem ihre tollsten Fotomotive auf Acrylglas, um so erfolgreich die Wirkung eines Bildes auf den Betrachter zu erhöhen. Manche Fotolabore drucken Fotomotive auch direkt auf die Acrylglasscheibe (Direkt-Druck-Verfahren). Dieses Verfahren birgt den Vorteil, dass zwischen dem Fotopapier und der Acrylglasplatte garantiert keine Luftblasen entstehen. Diese Gefahr besteht jedoch nur bei unsorgsamer Herstellung.

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Hohe Bildqualität macht Fotos würdig zur Präsentation

Eine hohe Bildqualität ist bereits bei günstigen Digitalkameras durchaus Standard geworden. Dank hochwertiger Objektive, hoher Auflösung und weiterer technischer Raffinessen, darf jedermann stolz auf die eigenen Digitalfotos sein. Wen wundert es da, dass man diese dann auch entsprechend präsentieren möchte. Viele entdecken ihre Kreativität dank modernster Digitalkamera-Technik. Die Ergebnisse sollen beispielsweise daheim oder im Büro gebührend Freunden, Kollegen und Verwandten präsentiert werden. Acryl-Poster geben den ohnehin schon beeindruckenden Aufnahmen das gewisse Etwas: Brillanz, Tiefenwirkungen – die idealen Komponenten für dekorative, großformatige Poster von digitalen Bilder.

Hochwertiges Material - leicht zu pflegen

Darüber hinaus verleiht die Acryl-Platte dem Fotoposter eine gewisse Wertigkeit, die kaum zu übersehen ist. Diejenigen, die sich bereits über einen Fotoservice ein Acryl-Poster bestellt haben, wissen darüber hinaus zu schätzen, dass die glatte und unempfindliche Oberfläche aus Acryl-Glas überaus pflegeleicht ist. Bei der fünf bis zehn Millimeter dicken Acryl-Platte handelt es sich – um einmal fachlich zu werden – um Polymethylmethacrylat. Ein Material, das eine hohe Resistenz vor Kratzern bietet. Lichtdurchflutete Wohnungen machen dem Acryl-Poster nichts aus, denn das Material erweist sich zudem als UV-Lichtbeständig und die Farben behalten somit auch auf Dauer Brillanz und Strahlkraft.

Klebefolie und Acrylglas

Fotolabore bieten eine Versiegelung mit Acrylglas in verschieden Dicken an. Von drei bis zehn Zentimeter reichen die Maße. Die Glasscheibe wird mit doppelseitiger Klebefolie oder dem puren Klebstofffilm (ohne Kunststoffkern) mit dem Fotopapier verbunden. Dies kann ein C-Print oder ein Tintenstrahldruck sein. Oftmals wird für das Verfahren auch der Begriff Diasec benutzt. Dies ist jedoch irreführend, da das originale Diasec-Verfahren aus dem Jahre 1969, erfunden vom Schweizer Chemiker Sovilla-Brulhart, mit Silikon arbeitet. Silikon verwenden heute die wenigsten Fotodienstleister, bei denen man ein Acrylglas-Druck bestellen kann. Laut dem Test der Fachzeitschrift „C’t“ liege der Vorteil von Acrylglas im Vergleich mit herkömmlichen Glas darin, dass der Luftspalt zwischen Bild und Acrylglas fehlt. Dadurch fallen zwei Materialübergänge weg, die gebrochene Licht Reflexionen hervorrufen können.

Vor- und Nachteile im Vergleich mit herkömmlichen Glas

Trotzdem empfiehlt es sich, Acrylglas-Fotos stets im Direkt-Druck-Verfahren zu bestellen, wie bereits weiter oben verdeutlicht: Mit Luftblässchen muss man bei Bestellung eines Acrylglasbildes, welches auf Fotopapier gedruckt wird, aufgrund der doppelseitigen Klebefolie dennoch rechnen. Der Grund: Keine sorgfältige Verarbeitung durch das Fotolabor. Außerdem warten Acrylglasdrucke mit einer hohen Farbbrillanz auf, Details wirken schärfer und die Motive entfalten eine ansprechende Tiefenwirkung und Präsenz. Der Nachteil des Acryls im Vergleich mit Glas ist die geringere Kratzfestigkeit. Bevor Sie sich also für einen Fotoentwickler entscheiden, lohnt sich ein Blick auf die Kundenrezensionen.

Aufhängesysteme

Zahlreiche Online Fotolabore versehen Dibond- und Acrylglasbilder mit rückseitig aufgeklebten U-Schienen, die die zusätzliche Sicherheit bieten, dass die Bilder vor dem Durchbiegen geschützt sind. Während die obere Schiene zur unsichtbaren Aufhängung an der Wand dient, fungiert die untere Schiene als Abstandhalter. Viele Labore bewerben ihre Acrylglas-Großformate aufgrund dessen als „vor der Wand schwebend“. Einige Labore bieten auch einen ganzen Rahmen, der gleichzeitig auch dem Aufhängen dient: Entsprechende Ösen sind in den Rahmen vorgefräst. Andere Labore wiederum legen Aufhänger der Lieferung bei, die entsprechend auf die Rückseite geklebt werden können. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, der gibt ein wenig mehr Geld für den Rahmen aus, da im Test von „C’t“ einige Zweifel bei der Frage aufgekommen sind, ob die Aufhänger das Gewicht großer Bilder auf Dauer aushalten.

Auflösung und Formate

Wenn Sie ein großformatiges Digitalfoto als Acrylglas-Bild bestellen möchte, so gelten hinsichtlich des Ausgangsfotos ähnliche Bedingungen, wie bei Bestellung eines gewöhnlichen Posterdrucks. Die Formate der Fotolabore unterscheiden sich stark. Poster-XXL hat sich beispielsweise auf den Druck von Großformaten spezialisiert und viele Formate befinden sich im Portfolio. Die Formate reichen von kleinen 30 x 20 Zentimetern bis zum größten Format von 200 x 100 Zentimetern. Für einen Druck im Format 30 x 20 Zentimeter benötigen Sie eine 2-Megapixel-Digitalkamera, die Fotos mit einer Auflösung von mindestens 1.800 x 1.200 Pixeln auf die Speicherkarte bannt. Egal, welches Format Sie sich aussuchen: Die Qualität des Bildes (egal welchen Formats) sollte mindestens 75 dpi (Dots per Inch) betragen, besser noch 96 dpi oder höher. Ob Ihr Lieblingsfoto jene Auflösung und Qualität aufweist, erfahren Sie, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf die Fotodatei klicken und „Eigenschaften“ auswählen. Im Reiter „Details“ wird die Auflösung und Qualität ersichtlich. Beachten Sie folgende Werte für ein Fotodruck im Format 90 x 60 Zentimeter: Mindestens 8,6 Megapixel beziehungsweise 3.600 x 2.400 Pixel. Für das Format 120 x 180 Zentimeter gelten die Optimalwerte: 15,4 Megapixel beziehungsweise 4.800 x 3.200 Pixel. Für das Format 180 x 120 Zentimeter sollten Sie auf die Werte 31,7 Megapixel beziehungsweise 6.900 x 4.600 Pixel achten. Letzteres Format ermöglichen bisher nur Spiegelreflexkameras.