Amazon Prints macht den Fotoanbietern in den USA Konkurrenz

 

Das Geschäft mit Fotobüchern, Fotopostern, Fotoleinwänden & Co scheint nach wie vor sehr lukrativ zu sein. Kein Wunder, diese personalisieren Fotoprodukte sind ja auch einsame Spitze! So lohnenswert ist der Handel damit, dass jetzt sogar Internet-Gigant Amazon auf diesen Zug aufspringt. Besser spät als nie, denn dieser fährt schon eine Weile im guten Tempo umher. Zunächst soll Amazon Prints in den USA starten.

 

Amazon Prints – billiger als die Konkurrenz

 

Kürzlich wurde in den USA der neue Fotodienstleister namens Amazon Prints eingeführt, den wir Ihnen hier kurz vorstellen wollen.

In den USA ist ähnlich wie hier der Fotomarkt gut gedeckt, zum Beispiel mit Anbietern wie Shutterfly. Wie will sich der neue Anbieter also etablieren?

Das Konzept von Amazon lautet wohl, billiger als die Konkurrenz zu sein. Das Unternehmen wirbt mit niedrigen Preisen, etwa mit Fotoabzügen im Format 10×15 cm (4×6 inch) für neun US-Cent oder Fotobüchern mit LayFlat-Bindung  und Hardcover für unter 20 US-Dollar. Die Preise sind damit ca. 30% günstiger als bei Shutterfly, wo vergleichbare Abzüge 15 Cent und Fotobücher 30 Dollar kosten.

 

Die Webpräsenz von Amazon prints

Die Startseite von Amazon Prints

 

Zusätzlich wirbt Amazon gerade mit einem kostenlosen Versand. Dieser ist allerdings temporär begrenzt, wahrscheinlich ein Lockangebot.

Hier können Sie sich das Fotoprodukte-Angebot von Amazon in Ruhe anschauen.

 

Amazon Prints – Gute Zeiten für Fotobücher & Co

 

Dass der Fotodienstleistungsmarkt gute Zeiten durchlebt, hatten wir bereits erwähnt. Das Marktforschungsunternehmen IBISWorld  hat den Jahresumsatz der Online-Fotodienstleister in den USA geschätzt. Rund zwei Milliarden US-Dollar sollen insgesamt von allen Anbietern jährlich eingenommen werden.

Sicherlich würden Schätzungen für Deutschland etwas geringer ausfallen wegen einer niedrigeren Einwohnerzahl, aber trotzdem erheblich. So hat der Anbieter Cewe allein im Jahr 2015 mit seinen Fotodienstleistungen knapp 213 Millionen Euro umgesetzt. Die Tendenz ist steigend.

Was passiert wenn Amazon seine Fotodienste nach einem erfolgreichen Start in den USA auch nach Deutschland expandieren will? Cewe, unsere Drogeriemärkte und weitere Online-Fotodienstleister müssten ihren dicken, fetten Kuchen dann wohl ein wenig mit Amazon Prints teilen.

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