Wer den Frühling nutzt, um ausgiebig mit der Kamera Schnappschüsse einzufangen, für den lohnt sich oftmals die Gestaltung eines attraktiven Fotobuchs, welches die tollsten Aufnahmen gebührend zur Geltung zu bringen. COMPUTERBILD hat nun in einem Test die Möglichkeiten ausgelotet, die Online-Fotolabore bieten, um ein Fotobuch zu gestalten.

Einfach selbst testen, ohne Risiko: Minifotobuch von Snapfish gratis oder Rabatt von 7,95 auf jedes andere Fotobuchformat (Quelle: Snapfish)

Einfach selbst testen, ohne Risiko: Minifotobuch von Snapfish gratis oder Rabatt von 7,95 Euro auf jedes andere Fotobuchformat (Quelle: Snapfish)

Insgesamt zehn Fotodienstleister wurden von der Testjury kritisch beäugt, die die Gestaltung von Fotobüchern per Gratis-Software über das Internet anbieten. Ganz bequem von zuhause aus, kann jeder ein eigenes, persönliches Fotobuch gestalten und bestellen. Welche Labore die beste Qualität bieten, die größte Palette an Gestaltungsmöglichkeiten und die benutzerfreundlichste Bedienung bieten, kristallisierte sich im COMPUTERBILD-Test heraus.

Lang ist’s her, als man noch mühsam Fotoabzüge, die mit der alten Analogkamera geknipst worden sind, in ein Fotoalbum geklebt hat. Heute mutet dies gar ein wenig großmütterlich an. Dies hat zwar seinen eigenen Charme, wessen Zeit jedoch knapp bemessen ist, der genießt viele Vorteile durch die Online-Bestellung eines Fotobuchs – zumal man alles selbst bestimmen kann: Vom Design des Umschlags bis zur individuellen Gestaltung jeder einzelnen Fotobuchseite. Die allermeisten Fotobuchanbieter bieten Weich- und Hardcover und verschiedene Buchformate. Sowohl Fotos, als auch personalisierte Texte, lassen sich nach Herzenslust gestalten und die kann man dann, wo man möchte, auf einer beliebigen Seite im Buch einfügen. Die Fotobuchsoftware der Online-Fotolabore bieten zudem Layout-Vorlagen, Hintergründe, Bilderrahmen und diverse Grafikelemente, die das eigene Fotobuch zu etwas ganz Besonderen machen. Fotos können hierbei oftmals nicht nur hochgeladen werden, man kann sie auch gebrannt auf einer CD per Post einreichen. Bei vier von zehn getesteten Laboren lassen sich die Bilder ohne lokal installierte Software im Album arrangieren. Nachteil, so die Testjury, sei, dass die Gestaltungsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Bei langsamen DSL-Verbindungen dauere darüber hinaus die Bearbeitung „extrem lange“.

In puncto Qualität gibt’s nur geringe Unterschiede: Alle Anbietet böten hochwertige Fotobücher an. Ein kleinen Unterschied stellten die Tester von COMPUTERBILD dennoch fest. Im Vergleich zu Fotoabzügen, sei die Bildqualität beim Druck auf Fotobuchseiten ein wenig geringer. So wirkten die Farben matter, Details gingen in der Druckstruktur unter. Die besten Farben gewährte das Fotolabor Photo Dose mit einem Testnote von 2,17. Testsieger wurde das Labor des Discounters Lidl (Note: 2,16). Hier gab es lediglich leichte Abweichung bei den Blau- und Grüntönen. Eine unnatürliches Abbild lieferten des Weiteren die Bücher von „Media Markt“: Kontrast und Schärfe seien hier besonders betroffen. Dafür gab’s am Ende die Note 2,36. Andererseits jedoch sei das Fotolabor von „Media Markt“ das einzige gewesen, welches unterbelichtete Aufnahmen optimierte. Ein Tipp gibt die Testjury obendrein: Bei der Wahl der matten Fotobuch-Variante wiesen die Bilder ein hohe Schärfe und Farbbrillanz auf – im Vergleich zum Digitaldruck. Hierfür muss man jedoch durchschnittlich einen um 30 Prozent höheren Preis in Kauf nehmen. Nützliche Informationen zu den unterschiedlichen Druckvarianten finden Sie hier.

Bei den Preisen untereinander stellten die Tester große Unterschiede fest. Für den Preis entscheidend sei vornehmlich das verwendete Material. Wenn man also Geld sparen möchte, so lohnt sich die Wahl eines Software-Einband, also eines geklammerten Fotobuchs, beispielsweise im DIN A6-Format (ab 5 Euro). Ab einem Preis von rund 15 Euro gibt es DIN A4-Fotobücher im Hardcover-Einband. Größere Fotosammlungen für den besonderen Anlass kann man in einem DIN A3-Fotobuch auf 130 Seiten mit Ledereinband bestellen, z. B. beim Fotoservice Snapfish (Testnote: 3,38). Das hat dann natürlich seinen Preis: 250 Euro (weitere Infos zu Luxus-Fotobüchern finden Sie hier). Hinzu kommen bei den meisten Laboren noch die Versand- und Bearbeitungsgebühren. Man sieht: Von günstig bis teuer ist eine hohe Preisspanne zu verzeichnen.

Wer die Fotobücher von Snapfish selbst testen möchte, dem bietet das Online-Fotolabor ein Kennenlern-Angebot. Über folgenden Link kann man ein Mini-Fotobuch gratis, beziehungsweise einen Rabatt von 7,95 Euro auf jedes weitere Format, absahnen: www.snapfish.de. Weitere Gutscheincodes für beispielsweise Fotoabzüge finden Sie hier.

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