Negativscanner – Fotos digitalisieren

 

Mit einem Negativscanner können Sie alte Aufnahmen digitalisieren und diese dann zum Beispiel in einem Fotobuch unterbringen oder einfach nur im Internet teilen.

Es gibt bereits Negativscanner für unter  100 Euro. Wenn Sie etwas tiefer in die Tasche greifen, können Sie die Negative so hochauflösend einscannen, dass eine Postervergrößerung hinterher kein Problem darstellt.

Hier stellen wir Ihnen einige Negativscanner in verschiedenen Preisklassen vor.

 

Negativ Scanner – die günstigen Modelle

 

Es gibt günstige Scanner bereits ab 20 Euro, die teilweise nicht wirklich scannen, sondern eher abfotografieren. Der Vorteil ist: es geht schneller. Die Auflösung beträgt bei den günstigen Modellen aber oft nur fünf Megapixel, für extreme Vergrößerungen sind diese Negativ- und Diascanner daher nicht geeignet. Dennoch: um günstig eine Masse an Analogmaterial zu digitalisieren, sind diese Geräte eine interessante Option.

Der Rollei DF-S 100 SE Filmscanner kostet bei Amazon derzeit knapp 60 Euro. Der Technaxx DS-01 Negativ-/Dia Scanner kostet bei ähnlicher Leistung nur wenige Euros mehr. Manchmal hat Aldi Negativscanner von Medion im Angebot, die unter 30 Euro kosten und wie die beiden vorgestellten Exemplare fünf Megapixel auflösen

 

Negativscanner – die Mittelklasse

 

Solide, leistungsstärkere Negativ- und Diascanner gibt es für um die 200 Euro.

Da gibt es zum Beispiel den CANON CanoScan 9000F Mark II  mit einer Scanqualität von max. 9.600 × 9.600 dpi und bei Filmscan max. 4.800 × 4.800 dpi bei Aufsichtsvorlagen. Geliefert wird er mit der passenden Software.

Der ROLLEI PDF-S 330 Pro Negative Scanner kostet ähnlich viel, bekommt jedoch im Internet weitaus schlechtere Kritik.

 Die Negativscanner der Mittelklasse haben den Vorteil, dass sie im Vergleich zu den ganz günstigen Modellen auch Mittelformatfilme (120er) scannen können.

 

Negativscanner – die Spitzenklasse

 

Zu den Negativscanner der Spitzenklasse gehört immer noch der Nikon Coolscan V . Derzeit gibt es ihn nicht mehr im Handel und Preise im Internet für gebrauchte Scanner dieser Sorte gehen teilweise über die 1000 Euro weit hinaus – mehr als dieser Scanner jemals neu gekostet hat.

In dieser Preisklasse und Qualität gibt es aber auch andere Modelle. Wie zum Beispiel den REFLECTA Scanner DigitDia 6000.

 

Tipp: Auch gute Flachbettscanner eignen sich dafür, Negative und Dias zu digitalisieren. Haben Sie einen zu Hause? Probieren Sie vor dem Kauf eines Negativscanners aus, wie zufriedenstellend Ihre Ergebnissemit einem Flachbettscanner sind.

 

Negativscanner – unser Fazit:

 

Vorneweg: Wenn Sie überlegen, sich einen Negativscanner für zu Hause anzuschaffen, um Ihre alten Aufnahmen digital zu sichern, sollten Sie sich fragen, ob Sie einmalig ein bestehendes  Sortiment scannen wollen und regelmäßig damit arbeiten, weil Sie immer noch analog fotografieren. Im ersten Fall ist es vielleicht am praktischsten und günstigsten, einen Scanner auszuleihen. Wenn es sich um nur wenige Negative und Dias handelt, lohnt es sich vielleicht auch finanziell, diese professionell einscannen zu lassen.

Wenn Sie regelmäßig Negative einscannen wollen, lautet die nächste Frage, für welchen Zweck Sie dies tun? Für kleine Ausdrucke oder das Teilen im Internet reicht auch ein kostengünstiger Scanner, da die Auflösung dann nicht so hoch sein muss. Wenn Sie gelegentlich einen Aufnahme als Poster vergrößern wollen, können Sie diese immer noch von einem professionellen Scanservice in der gewünschten Auflösung digitalisieren und oft auch direkt ausdrucken lassen.

Wenn Sie regelmäßig hochwertige Scans Ihrer Fotos wünschen, raten wir Ihnen aber, sich ein etwas teureren Negativscanner anzuschaffen.

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