Kamera-News für Schnäppchenjäger – Im Herbst 2011 brachte der Kamerahersteller Nikon die beiden Systemkamera-Modelle V1 und J1 auf den Markt. Beide warteten mit einem neu entwickelten CMOS-Bildsensor auf. Das Consumermodell, die J1, kostet mittlerweile rund 200 Euro weniger, als bei Markteinführung.

Die Nikon J1 mit dem 10-30mm-Objektiv in der schwarzen Farbvariante.

Die Nikon J1 mit dem 10-30mm-Objektiv in der schwarzen Farbvariante.

Der Discounter „Mediamarkt“ bietet die Systemkamera Nikon J1 zu einem, im Vergleich zur ursprünglichen unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, um 200 Euro günstiger Preis an, als zum Zeitpunkt der Einführung. Der Schnäppchenpreis: Zusammen im Kit mit einem Nikkor VR 10-30mm-Objektiv kostet die J1 derzeit 399 Euro. Auf der Startseite der deutschen Nikon-Webseite wird heute noch für die beiden damals als herausragend gehandelten Kameraschwestern J1 und V1 geworben.

Aus dem Datenblatt: Ultrakompakt, reaktionsschnell und besonders flexibel in jedweder Situation, aufgrund der Möglichkeit Objektive auszutauschen, sollen die beiden im Herbst 2011 eingeführten Systemkameras J1 und V1 sein. Und tatsächlichen kommt der neu entwickelte CMOS-Bildsensor mit Hybrid-Autofokus-Funktion zum Einsatz, der eine präzise und schnelle Fokussierung ermöglicht, so dass – wenn man möchte – Serienbildaufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde in voller Auflösung auf der Speicherkarte landen. Die Auflösung der Kamera J1 beträgt zehn Megapixel: Oftmals eine vernünftige Entscheidung, da die sehr hohen Auflösungen vieler Kompaktkameras Bildfehler hervorrufen können. „Mediamarkt“ bietet die J1 zusammen mit einem Objektiv an, welches innerhalb des Brennweitenbereichs von 10 bis 30 Millimetern fokussiert, umgerechnet ins Kleinbildformat entspricht dies einer Brennweite von weitwinkligen 27 bis 81 Millimeter.

Hochauflösendes Display und manuelle Einstellungen

Zusätzlich lohnt sich somit die Anschaffung eines weiteren Objektivs mit einer größeren Telebrennweite, so dass entfernte Objekte herangezoomt werden können. Die hohe Qualität von Wechselobjektivkameras kommt jedoch aufgrund eben dieser Eigenschaft zustande, dass die nutzbaren Objektive speziell auf den Einsatz im Weitwinkel-, Normal- oder Telebereich optimiert sind. Bei Superzoomkameras mit fest eingebauten Objektiv müssen Kompromisse gemacht werden. Die Nikon J1 birgt sowohl Automatikprogramme, als auch zahlreiche manuelle Einstellmöglichkeiten, viele Blitzmodi und eine Lichtempfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 3.200. Auf der Rückseite befindet sich eine Display, der mit 460.000 Bildpunkten auflöst und in der Diagonale von drei Zoll aufwartet. Des Weiteren werden mittels des optischen Bildstabilisators unfreiwillige Verwacklungen bei der Freihand-Fotografie vermieden. Das Gesamtpaket wird mit der Full-HD-Videofunktion abgerundet.

Zubehör: Kamera, AF 10-30mm VR Objektiv, Lithium-Ionen-Akku EN-EL20, Akkuladegerät MH-27, USB-Kabel UC-E6, AV-Kabel EG-CP14, Trageriemen AN-N1000, Gehäusedeckel BF-N1000, ViewNX 2/Short Movie Creator auf CD-ROM. Eine Speicherkarte von Typ SD, SDHC oder SDXC muss zusätzlich erworben werden.

Fazit: Ein dreiviertel Jahr ist seit der Markteinführung vergangen und die Online-Händler und Elektronikdiscounter haben ordentlich an der Preisschraube gedreht. Mit der J1 können ambitionierte Fotografen tolle Aufnahmen anfertigen. Die etwas teurere Variante, die V1, bietet nur wenig mehr. Im Test von „Stiftung Warentest“ in der Ausgabe des Zeitschrift „test“ (03/2012) wurde die Nikon J1 mit der Note „2,4“ beurteilt. „testberichte.de“ fasst insgesamt 27 Tests zusammen, woraus sich die Gesamtnote „2,1“ errechnete.

Zum Angebot: mediamarkt.de.

Vergleichen lohnt sich: Aktuelle Angebote für die Nikon J1 (inkl. 10-30mm-Objektiv) beim Onlinewarenhaus Amazon finden Sie hier.

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